Die Orgel der Kirche
Gemeinde Lichterfelde Kauf einer Orgel für die Kirche in Lichterfelde am 30.8.1827 vom Orgelbauer Turley aus Treuenbrietzen zum Preise von 429 Taler.
Im Bericht zur
Lichterfelder Schule nennt Rudolf Schmidt eine „Orgel, welche
erst im Jahre 1837 angeschaft wurde“ an anderer Stelle wird
berichtet:
„Anno 1726 ist der Anfang gemacht worden, die Kirche
in Lichterfelde zu
verändern und zu reparieren. Nämlich
Baron Geuder hat das Dach
egalisieren und gleichmachen lassen, da es
zuvor
wegen eines Angebäudes einen
Absatz hatte, dieses Mauerwerk erhöhen, das zur
Vergleichung kommen können, den inwendigen Zwiegbogen (Schwibbogen)
niederreissen die Fensterlöcher
einschlagen und vergrößern, Chöre
und Stühle ganz neu
aufbauen, eine neue Kanzel aufrichten, ein kleines Orgelwerk einrichten, das herrschaftliche Gewölbe (Groebengruft)
vergrößern, in der Kirche alles
teils mit
Öl-, teils mit Wasserfarbe weiss
und gelb anstreichen, manches
auch vergülden lassen, welche Reparatur an 600 Tlr. sich
beläuft.“
Die Schule :- Orgelspielgeld, ( was sicher aussagt das der Lehrer im Ort die Orgel spielte- Rudolf Schmidt 1924)

29.10.95 Konzept für ein Handblatt
Erinnerung an die Einweihung der … Orgel in Lichterfelde
Am 29.10. 1995 ist das für alle
an diesem Orgelbau fast unglaubliche wahr geworden, endlich erklang die
alte Orgel mit neuen Pfeifen in altem Glanz in der wunderschön
restaurierten Kirche von Lichterfelde. Zur Feierstunde hielt Herr Generalsuperintendent Esselbach aus Eberswalde die Festpredigt.
Von den ersten Gesprächen zur
Restauration gingen 23 Jahre in’s Land bis die Gäste von nah
und fern diese kleine Feierstunde begehen konnten zu der die
Kirchengemeinde einlud. So wird die Orgel auch im 270. Jahr ihrer
Existenz ihrer Bestimmung nach zur Freude der Besucher gespielt werden
können. Die Orgel wurde 1972 von der Firma Fahlberg gereinigt und
gegen Wurmfraß imprägniert. Bei diesen Arbeiten stellten die
Restaurateure fest, daß besonders das Pfeifenwerk in sehr
schlechtem Zustand und mit der Mechanik kein fehlerfreies Spielen mehr
möglich war. Herr Ulrich Fahlberg unterbreitete 1975 den
Vorschlag, die Orgel für 10.000,00 DM mit einem neuen Pfeifenwerk
zu versehen und die Mechanik zu reparieren. In dieser Zeit fanden
Überlegungen zur Instandsetzung der Kirche statt.
Eine Neugestaltung der Empore war im Gespräch und es wurde in
diesem Zusammenhang 1976 über den Neubau einer Orgel mit einer
Prospektgestaltung in der Emporenbrüstung nachgedacht.
Erste Beihilfe für den Neubau dieser Orgel erhielt die Kirchengemeinde
1977. Die Eberswalder Orgelbauer erreichten nach dieser Zeit vom
Gemeindekirchenrat immer wieder verschiedene Schreiben mit
Terminvorstellungen für den Neubau der Orgel. 1976 die erste,
weitere 1986,1988, 1991 und 1994. Grund der Verzögerungen waren
stets die nicht abgeschlossenen Instandhaltungsarbeiten an der Kirche.
Seit dem Jahr 1981 verstummte das Instrument endgültig. Es kam
inzwischen ein neues Bewußtsein auf, nicht mehr alles Alte
abzureißen und zu verheizen. Das Orgelgehäuse von 1870 ?
sollte als ein Denkmal seiner Zeit stehen bleiben. Das veranlaßte
die Orgelbauer, die Orgel unter diesem Gesichtspunkt erneut zu
untersuchen. Das Ergebnis konnte an diesem Tag gesehen und gehört
werden. Um die Orgel wieder Jahrzehnte gut spielen zu lassen wurden
1200 Stunden zum konstruieren, entwickeln und auszuführen der
Arbeiten gebraucht. 65.000,-DM mußten für den Umbau
aufgebracht werden.
(Größere Spenden und
Mittel kamen von …. Autohaus Richard, ,
Denkmalschutz,.?).. Restauriert wurden das Gehäuse, die
Manualwindlade, der Spieltisch, die Mechanik für das Manual, das
Pedalregister und der Subbaß 16′. Die gesamte
Pedalanlage, die Windanlage und das Pfeifenwerk im Manual wurden
für diese Orgel neu gebaut. In dem Instrument können 459
Pfeifen zum Klingen gebracht werden, dazu gehören 135 Holzpfeifen
und 324 Metallpfeifen, welche aus einer Zinn-Blei-Legierung bestehen
und seit 1984 für den Einbau bereit lagen. Auch diese kleine Orgel
kann mit Händen und Füßen gespielt werden. Mit den
Füßen werden die tiefen Töne, der Baß, gespielt,
der aus Holzpfeifen besteht und als großes C eine maximale
Länge von 2,50 Meter hat.
Im Register der Quinte 1
1/3′ steht die kleinste Pfeife mit einer Länge
von wenigen Millimetern, die eine Frequenz von ca. 20.000 Herz abgeben
kann. Hans Dieter Höing wird als neuer Organist in der
Lichterfelder Kirche zukünftig das Instrument zum Klingen bringen.
Vor der Erneuerung war Frau Frölich die Organistin im Ort.
Gespielt wurden an diesem Tag das
Präludium in D-Dur von Johann Kaspar Ferdinand Fischer, eine
Choralbearbeitung von Johann Gottfried Walter (über „Jesu
meine Freude), aus der Barockzeit ein Präludium aus Frankreich,
Präludium und Fuge von Simon , Tokkata von Friedrich Michaelsen
„Lobe den Herrn“, Konzert in D-dur für Orgel und
Trompete von Philpp Telemann, Ulrike Fahlberg spielte das
Blasinstrument. Es spielten Herr Höing, Kantor Euler,
http://www.kirche-lichterfelde.de/



Mit freundlicher Genehmigung der Märkischen Oderzeitung

Literaturhinweise: 1 2 3
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Lichterfelde im Amt Barnim-Nord
02.11.1994
Der Ort Lichterfelde (alte Version)

In
landschaftlich reizvoller Lage zwischen den Kuppen der "südlichen Uckermark" und
dem Eberswalder Urstromtal liegt der Ort Lichterfelde in einem durch die Eiszeit
entstandenem Bodenrelief.
Am
Rande der Schorfheide, für Zeiten der feudalen und großherrschaftlichen
Hofjagden bekannt, grenzt der Ort am größten zusammenhängenden Waldgebiet der
Mark Brandenburg. Die Gemarkung Lichterfelde wird durch den Buckowsee im Westen,
den Britzer See im Osten, dem Werbellinsee im Norden und dem Hohenzollernkanal
im Süden flankiert. Von der oberen Ortslage hat man eine weite Sicht in das
Urstromtal. Neben diesen natürlichen Kostbarkeiten hat Lichterfelde seine
eigenen natürlichen Schönheiten. Dieser Erkenntnis und Anregungen von außen
folgend münden Bemühungen ansässiger umweltbewußter Bürger in der
Unterschutzstellung der Buckowseerinne zum Naturschutzgebiet als einen
Bestandteil des Biosphärenreservates, des zweitgrößten deutschen
Naturreservoirs. Dieses eiszeitlich entstandene Jungmoränengebiet mit
großflächig aufgeschütteten Schmelzwasserablagerungen bildet ein Bodenmosaik mit
zahlreichen Dünenfeldern und Sandern als Bindeglieder einer welligen
Grundmoränenplatte mit abwechslungsreicher Struktur auf kurzer Strecke. Der
Naturgenießer findet wenig zersiedelte Landschaftsabschnitte mit größeren
Grünarealen und Ackerland, die mit sumpfigen, orchideenbestandenen Feuchtwiesen,
Söllen, Teichen, Seen und umfangreichen Röhrichtbeständen ausgestattet sind.
Wegen der Klimatischen Besonderheit des Urstromtals finden wir hier die
westliche Verbreitungsgrenze einiger sonst in Deutschland nicht heimischen
Vogelarten. Kostbarkeiten wie der Schlagschwirl, die Beutelmeise, der
Rothalstaucher, und der Wiedehopf haben sich bis in unsere Tage hier einen
Brutplatz erhalten. Zur entsprechenden Jahreszeit ist das Trompeten des Kranichs
zu hören und vorsichtigen Beobachtern gelingt der Sichtkontakt zu den
majestätischen Tieren. Als Durchzugsgebiet für nordische Arten angenommen finden
wir auch im angrenzenden Areal beachtliche Schwärme von Kranichen, Singschwänen
und Wildgänsen auf den Rastplätzen sowie einige andere Wintergäste. Fischadler
und der mit zweieinhalbe Meter weiten Schwingen schwebende Seeadler jagen in dem
wasserreichen Gebiet nach Beute. Zum Wandern, Radfahren, Reiten und für
Kremserfahrten lädt eine reizvolle Strecke am Moospfuhl und am Buckowsee entlang
in die Schorfheide zu den Nachbarorten unserer Amtgemeinden ein.
Wir
wissen heute, daß die Entstehung der Ansiedlung aus der sich später Lichterfelde
entwickelte, wesentlich älter als das Gutsschloß ist, das in den Jahren um 1565
erbaut wurde. Lichterfelde ist ein deutsches Dorf, das in der frühen
Kolonisationszeit entstanden ist und wahrscheinlich von Kolonen aus den
Niederlanden (Flamland) angelegt wurde. Die geschichtliche Überlieferung beginnt
für Lichterfelde mit dem Jahre 1277 in einer Choriner Schenkungsurkunde, die dem
Kloster das Dorf Britz mit seinem ganzen Areal zuspricht,
Lichterfelde, ein Kreutzangerdorf mit Gut, war in der jüngeren Vergangenheit von
Bauern, Gutarbeitern und Tagelöhnern besiedelt, die zu den üblichen Hof- und
Ackerdiensten verpflichtet wurden. Nach 1691 fanden sich reformierte Ackerbauern
und Handwerker aus Mittel-, Süddeutschland und der Schweiz ein. Kleine Gewerbe,
wie Müller, Bäcker, Fleischer, Fischer, Gärtner, Sattler, Schneider, Schuster,
Friseure, Maler, Tischler, Maurer, Schlosser, Schmied, Fuhrleute und Geschäfte
für Lebensmittel auch für Textilien lassen sich heute noch in den
Familiengeschichten lange zurückverfolgen. Von ur- und frühgeschichtlicher
Besiedlung in der Lichterfelder Vergangenheit berichten Belege im Eberswalder
Heimatmuseum. Schriften verweisen auf das "Heilige Land" mit dem
"Wunderberg", dessen Flächen für prähistorische Funde bekannt sind. Ursprünglich
wurde im Ort auch der Weinanbau betrieben. Die Weinkeller sind heute noch
erhalten. Auf Ihnen steht das Haus in der Oderberger Straße 5. Ein strenger
Winter im Jahre 1740 vernichtete die Weinstöcke. Von der Bedeutung Lichterfeldes
als Durchgangsort im Mittelalter zeugt es, daß bereits 1375 nicht weniger als 4
Krüge im Dorfe waren. Zu den ältesten Gebäuden zählen Teile des Feldsteinbaus
der Lichterfelder Kirche. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts
wahrscheinlich von Choriner Zisterzienser Mönchen als kleines Kirchlein erbaut,
wurde es von den Gutsbesitzern zu dem Bauwerk verändert, das jetzt unter
Denkmalschutz steht. Es besteht heute aus einem rechteckigen Schiff und einem
eingezogenen, gerade geschlossenen Chor. Der massige, quadratische Feldsteinturm
geht auf das späte Mittelalter zurück. Sein verbrettertertes Glockengeschoß ist
durch ein Pyramidendach abgeschlossen, die Wetterfahne trägt die Jahreszahl
1716. Im Kircheninnern verewigten sich die adligen Familien von Sparr und von
Gröben. Anno 1726 ist von Baron Geuder neben vielen Veränderungen auch ein
kleines Orgelwerk errichtet worden. Nach jahrzehntelangem Zerfall konnte die
Kirche in mühevoller Arbeit jetzt wieder hergerichtet werden, doch die Orgel
harrt noch auf ihre geplante Restaurierung. Den Dorfkern bildet ein Ensemble aus
der Kirche mit den dazugehörigen Gemeindehäusern,




dem Schloß mit seinen
Gutgebäuden und dem Schloßpark, dem heutigen Ordnungsamt, der Schmiede, der
Gaststätte "Zur Linde"




und dem Eckhaus in dem sich die Volksbank befindet. Auf dem Schornstein der
ehemaligen Gutbrennerei bezieht alljährlich der Weißstorch seinen inzwischen
massiven Horst. Nach dem Wunsch der Einwohner sollte der Komplex in seiner
ursprünglichen Form hergerichtet werden, wie es mit dem Ordnungsamt und der
Kirche gelungen ist.
Mit
zunehmender Industrialisierung im Finowtal fanden viele Einwohner ihre Arbeit in
der Umgebung von Lichterfelde, so daß der Ort heute aus seinen Teilen
Blütenberg, Buckow, Karlshöhe, Margaretenhof und dem Ausbau Feld-Torge
bestehend, einen begehrten Wohnstandort im Urstromtal Eberswalde darstellt. Mit
dem ökologischen Landbau und einer extensiven Weidewirtschaft versuchen
Landwirtschaftsbetriebe ein festes Standbein in der Marktwirtschaft zu erlangen.
Eine Bildungseinrichtung betreibt in Buckow die Betreuung und Berufsausbildung
von zu fördernden Jugendlichen. Im Ortsteil Blütenberg befindet sich das
evangelische Sozial- und Fürsorgeheim Lobetal mit einer Kapazität von 73
Pflegeplätzen. Von einem mit der Stadt Eberswalde verbundenen Gewerbepark
erhoffen sich die Bürger weitere Arbeitsplätze. Nicht unerheblich wird die
Lichterfelder Entwicklung in der Zukunft von der Bereitstellung von Unterkünften
für den Durchreisenden und Erholungssuchenden der Schorfheide bestimmt sein. Die
drei großen Wasserflächen Werbellinsee, Grimnitzsee und Parsteinsee sind
anziehende Ausflugsziele in der näheren Umgebung. Auch der Oder-Havel-Kanal als
technisches Denkmal deutscher Ingenieurbaukunst hat seine eigenen Reize. Auf ihm
sind Transportschiffe "Ausflugsdampfer" und Sportboote zu beobachten. Weitere
nahe gelegene Anziehungspunkte sind das Kloster Chorin mit seinen alljährlichen
Konzerten, das monumentale Schiffshebewerk und das älteste deutsche
Naturschutzgebiet mit dem Namen Plagefenn.
Einiges aus der Geschichte:
In
den Anfängen der Entstehung wurde der markgräfliche Besitz in Lichterfelde zu
einem Wirtschaftshof ausgebaut, der den Landesherrn bei ihren Jagdreisen nach
der Werbellinheide auch gelegentlich als Aufenthaltsort diente. Der erwähnte 8
Hufen umfassende landesherrliche Hof war 1334 im Besitze der gestrengen Männer
Michaelis und Heinrich von Then (von Cheyn). Da sie ohne Hinterlassung
erbfähiger Nachkommen starben, wurde das Gut lehnsweise dem Ritter Gebolf von
Mersinghoven überlassen. Wie lange der Ritterhof im Besitze der Familie
Mersinghoven war, ist unbekannt. Er scheint an die Familie von Plötze gekommen
zu sein, denn diese befand sich noch 1365 im Besitze des Gerichts in
Lichterfelde. Das Landbuch von 1375 nennt bereits die Familie VON SPARR als
Besitzerin. Bis 1614 blieb Lichterfelde im Besitze der Sparrs. Sparr, in seinen
Vermögensverhältnissen sehr zurückgekommen, trat 1614 das Gut für 33700 Tlr. an
seinen Schwager Oberhauptmann zu Spandau und Besitzer von Glienicke Hans George
von Ribbeck ab, der die Herrschaft in Lichterfelde aber schon nach wenigen
Monaten an Otto von der Groeben abtrat - und zwar "das ganze zu 37000 Tlr." Da
Groeben ohne männliche Erben starb, wurde das Gut zunächst von Arrendatoren
verwaltet und zwar seit 1720 von Joachim Wetzel, seit 1729 von Amtmann Johann
Boettcher. Groebens Tochter Sophia brachte nun das Gut ihrem Gemahl zu, dem
Geheimrat Hofmarschall und Kanzler Johann Georg Reichsfreiherr Geuder von
Rabensteiner der von 1733 ab Gut Lichterfelde in eigene Bewirtschaftung
übernahm, nachdem er es für 50000 Taler angenommen hatte. Die Einrichtung der
Administratoren behielt er jedoch bei und so treffen wir denn seit 1740 den
Amtmann Joh. Kienitz und seit 1753 den Amtmann Joh. Christ. Strikker. Nach dem
Tode ihres Gemahls konnte Frau von Geuder das Gut nicht mehr halten und
verkaufte es daher 1760 an den Bankier David von Splitgerber jun. für 87000 Rtlr.
und 275 Rtlr. Schlüsselgeld wozu noch die Bezahlung der Möbel kam, so daß die
ganze Kaufsumme 93000 Tlr. betrug. Am 2. Juli hielt der "Jägermeister des
Prinzen Ferdinand von Preußen" mit seinem Gefolge und ganzen Bagage seinen
Einzug. Er zog sich ganz nach Lichterfelde zurück, nachdem er 1795 seinen Anteil
an dem Bankhause der Gebrüder Schickler in Berlin entsagt hatte. Splitgerber war
ein passionierter Jäger. Er begann Lichterfelde auszubauen, wollte insbesondere
die alte Orangerie gegenüber dem Schloß zu einem zweiten Park von Sanssouci
herrichten. Es war ihm jedoch nicht vergönnt, diesen Plan durchzuführen, da ihm
plötzlich die Mittel ausgingen. Die "Reste des Planes" Sandsteintische und
Figuren, sind noch am Ufer des Buckowsees zu sehen, wohin sie der folgende
Besitzer, Amtmann Johann Gottlieb Liezmann, bringen ließ. Dieser hatte
Lichterfelde am 24. Juni 1817 käuflich übernommen. Aber auch ihm war es nicht
möglich das Gut zu halten, so daß das Kammergericht einen Sequester in der
Person des Amtmanns Simon bestellte. Im Verkaufstermin erwarb es für 113000 Tlr.
der Oberamtmann zu Gramzow A. KARBE, dem es am 10.5.1839 übergeben wurde und in
dessen Familie es bis 1893 verblieb. Dann übernahm es J. Lenz, der es 1912 an
von Oldenburg - Januschau käuflich abtrat.
Verfasser: B.Daenicke
Quellen: "Um Eberswalde, Chorin und den Werbellin-See", Akademie-Verlag Berlin,
1981
Festschrift "700 Jahre Lichterfelde", 1977, Autorenkollektiv
"Das Finowtal in Sage und Geschichte, Sitte und Brauch" , ca.1924,
Rudolf Schmidt
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